Suche
  • Die Theke für Gedankenfetzen.
  • Barfrau: Elke Barbara Bachler. Prost!
Suche Menü

Biognosis.

Tafel mit Aufschrift "Yoga fürs Hirn"

Ich mag Bionik.

Sie braucht das sinnvolle Verknüpfen verschiedenster Wissensgebiete. Verschiedene Technik- & Wissenschaftsdisziplinen, verschiedene Wirtschafts- & Management-Bereiche … das volle Repertoire.

Elfenbeinturm-Brückenbau.
Und das liegt mir einfach.

Ich bin nämlich echt schlecht beim Spezialisieren.
Wird mir schnell fad.

Aber Synergien & Muster erkennen, die richtigen Leute mit Expertise zusammenbringen damit man ins Detail gehen und umsetzen kann, dabei als Übersetzerin moderieren … darin bin ich richtig gut.

Das FH-Studium Innovationsmanagement ist daher bei mir auf fruchtbaren Boden gefallen. Ich spreche einfach gerne viele Fachsprachen.

Und mir ist aufgefallen – im Biomimicry Bereich finden sich viele Frauen, aus allen Disziplinen.

Warum?
Ich hab’ da so einen Verdacht.

Vorweg: Ich mag die Unterschiede von Mann und Frau. Na, ihr Scherzkekse, nicht nur die anatomischen.

Das Mindset.

Mag viel auf der unterschiedlichen Hormon-Welt basieren, aber eins hab ich gelernt: Es gibt Unterschiede in der Art zu denken.

Und beide Arten sind cool.

So Daumen mal Pi kann man sagen … eine weibliche Qualität ist Vernetzen, eine männliche Qualität ist Fokussieren.

Diese Qualitäten sind nicht fix an die biologische Ausprägung gebunden. Aber es gibt eine … sagen wir mal Präferenz?

Nachdem Bionik Vernetzung braucht -> Check.

Und weil beide Denkwelten cool sind … sind mir Singlesex-Komitees oft ein Dorn im Auge. Besonders bei komplexen Aufgabestellungen.

Die löst man nicht “homogen”, sondern diversifiziert. Geschlecht, Alter, Expertise … wichtige Entscheidungen brauchen Heterogenität.

Und eins fällt mir schon auf:

Frauen sind etwas entspannter und inklusiver* beim Zusammensetzen von Teams. Vielleicht einer der Erfolgsfaktoren weiblicher (Politik-)Führungskräfte?

*im Sinne von “barrierefrei”

Wenn mich dieser Eindruck nicht täuscht, mag das unterschiedliche Gründe haben. Ich vermute, es kommt auch daher, dass man einfach weiß wie unfair es ist, auf Basis von Ressentiments, Geschlecht, Hautfarbe, Sexualität, etc. ignoriert zu werden.

Das besser machen möchte.

Und ja, manchmal schlägt das Pendel genau deswegen auch auf die andere Seite aus. Toxische Männlichkeit gibt’s ja z. B. nicht nur bei Männern. Gibt auch Frauen, die das leben.

Sind Unarten, die wir uns endlich abgewöhnen sollten.
A bisserl mehr entspannen.

Nachsatz … überall, wo Kompetenz & Qualität schnell klar erkennbar sind, überleben Ressentiments nicht lang. Überall, wo man gut mit mehr Schein als Sein durchkommt … schon. Deswegen hab’ ich mich in der Technik immer wohler gefühlt als im Management ;)


Linktipps dazu (in eigener Sache):


Biognosis CATALYST Kit Bildergalerie:

Alle Bilder von der Plattform Pixabay, bis auf die Eidechse – das hab’ ich selbst geschossen :)